Waldheim – Das fremde Universum von Jean Marc Lyet

Waldheim – Das fremde Universum ist der erste Teil der Waldheimgeschichte, die im zweiten Teil Waldheim – Zwischen den Welten ihr Ende findet.

Mell führt ein wunderbares Studentenleben und genießt es in vollen Zügen. Bis er sich eines Nachts auf ein scheinbar unverbindliches Abenteuer einlässt. Doch sein Weg führt ihn nicht nur in die Wohnung seiner neuen Bekanntschaft, sondern geradewegs in ein anderes Universum. Bevor ihm klar wird, was genau passiert und wo er sich befindet, beginnt das Abenteuer seines Lebens – das alles andere als „unverbindlich“ ist.


Waldheim – Das fremde Universum
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Waldheim - Das fremde Universum

Waldheim – Das fremde Universum

Während Mell eigentlich nur nach Hause will, sieht er sich plötzlich mit der unmöglichen Aufgabe konfrontiert, eine fremde Welt zu retten. Waldheim ist in Gefahr! Und ausgerechnet er soll das Schlimmste verhindern? Davon muss er nicht nur sich selbst, sondern auch die Baumgeister überzeugen, die in ihm keinen Retter, sondern nur eine weitere Gefahr sehen. Portale werden geöffnet, die nie hätten berührt werden sollen, die Grenzen zwischen Freund und Feind verschwimmen und zu allem Überfluss muss Mell auch noch feststellen, dass sein Techtelmechtel mit dem Fremden noch weit größere Nebenwirkungen hat, als die Reise durch Raum und Zeit.

Leseprobe

Für einen kurzen Augenblick schien alles stehen zu bleiben. Keine Geräusche und kein Licht. Mell sah sich fröstelnd um, doch erkennen konnte er nichts. Alles war stockfinster und es fühlte sich so an, als ob er tief unten am Meeresgrund schweben würde. Keine Geräusche, nur sein Atem durchbrach die Stille.
»Wo bin ich hier? Das ist doch nicht Waldheim?«
Mell versuchte, sich fortzubewegen, blieb jedoch exakt an derselben Stelle schweben.
»Na super! Kann denn nichts mal nach Plan verlaufen?«
Er sah nach unten und fand nur gähnende Leere. Sein Herz schlug schneller. Seine Finger schwitzten.
»Wo bin ich hier, verdammt noch mal?!«
Ein leises Rauschen tauchte weit hinter ihm auf. Zuerst kaum hörbar, aber dann wurde es immer lauter. Es bewegte sich mit rasender Geschwindigkeit direkt auf ihn zu.
»Was ist das?«, fragte er panisch und versuchte vergebens, sich hektisch mit den Armen fuchtelnd umzudrehen.
Das Rauschen nahm eine bedrohliche Lautstärke an. Mell presste seine Hände auf die Ohren und begann zu schreien. Doch dann, nichts.
Wo ist das Rauschen abgeblieben?
Noch bevor er sich weiter darüber wundern konnte, riss ihn etwas mit einem Ruck nach hinten. Die Luft wurde aus seinen Lungen gepresst und machte ein Schreien unmöglich. Wild wirbelte er umher und verlor dabei jegliche Orientierung.
Mell schnappte nach Luft, doch stattdessen füllte sich seine Lunge mit Wasser. Er prallte hart auf dem Boden auf und hustete das Verschluckte aus. Zwei Hände zogen ihn sanft nach oben. Mell blickte in ein vertrautes Gesicht.
»Was ist passiert? Wo sind wir?«, fragte er nach Luft ringend.
Der Bathane machte eine einladende Geste.
»Schau dich um. Wir sind in Waldheim.«
Mell richtete sich auf und sah nach oben. Noch völlig benommen und erschöpft musste er dennoch über diesen Anblick staunen.
»Wow, die sind gigantisch!«, entfuhr es ihm.
Sie waren von gewaltigen Bäumen umgeben, wie er sie noch nie gesehen hatte. Manche der Baumstämme waren so umfangreich, dass fünf Männer sie nicht umfassen könnten. Er legte den Kopf in den Nacken, konnte jedoch nicht einmal die Baumkronen über ihnen erkennen. Und die Sonne ließ sich am Himmel nur erahnen, da sie von den unzähligen Blättern und Ästen ausgesperrt wurde.
Mell atmete tief ein. Die Luft roch frisch und sauber.
Hier gab es keine Autos oder Atomkraftwerke, keinen Plastikmüll oder ölverpestete Gewässer, dessen war er sich sicher. Der Wald wirkte auf Mell unberührt und rein. Aus den Baumkronen konnten sie unzählige Vögel in sämtlichen Tonlagen zwitschern hören, welche sich zu einem wunderschönen Waldorchester zusammenschlossen. Hier und da flogen libellenartige Insekten mit lautem Summen an ihnen vorbei. Mell war überwältigt von dieser geballten Natur, doch als er Ramdus kritischen Blick bemerkte, welcher sich in alle Richtungen drehte, stutzte er.
»Was ist los?«, fragte er skeptisch.

 
 


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