Bekehrt – Im Bann der Daima von Sandra Denkmann

Europa Mitte des 19. Jahrhunderts. Auf der Suche nach einem sicheren Versteck stößt die verzweifelte Vagabundin Alice ausgerechnet auf den Unterschlupf eines Vampirs. Der eigenwillige Almahr Finandes trinkt ihr Blut, doch anstatt sie zu töten, bekehrt er sie zum ewigen Leben. Von da an sind ihre Schicksale unwiderruflich miteinander verbunden.

Almahr zeigt der unerfahrenen, aber wilden Alice seine dunkle Welt, die nicht nur voller neuer Sinne und Begierden, sondern auch voller Gefahren ist. Denn die Gesellschaft der Unsterblichen unterliegt einer strengen Hierarchie und Ordnung, die es zu befolgen gilt, wenn man nicht der Blutjagd oder den grausamen Strafen der “Daima“ zum Opfer fallen will. Nicht gerade Alices und Almahrs Stärke und so ist es nur eine Frage der Zeit, bis ein unbedachtes Wort katastrophale Ereignisse ihren Lauf nehmen.


Bekehrt Im Bann der Daima: Vampirsaga
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Bekehrt – Im Bann der Daima

Bekehrt – Im Bann der Daima: Die Geschichte

Tschechien 1864.
Alice, ein junges, heimatloses Straßenmädchen versteckt sich auf der Flucht vor den Schlägern einer Diebesbande ausgerechnet in dem vorübergehenden Unterschlupf eines Vampirs.

Der eigenwillige Freigeist Almahr Finandes spielt zuerst Katz und Maus mit ihr, in der festen Absicht, von ihrem Blut zu trinken und sie später zu töten. Doch als er nach einem wilden Kampf endlich sein Ziel vor Augen hat, folgt er im letzten Moment einem inneren Impuls und anstatt ihr das Leben zu nehmen, macht er sie zu seines Gleichen. Alice, die zuerst nicht glauben will, was mit ihr passiert ist, muss schnell akzeptieren, dass nichts mehr so ist, wie es in ihrem früheren Leben einmal war. Als ein Wesen der Nacht, deren Hunger nach Blut gestillt werden muss, gilt es ihre Begierden und neuen Sinne zu beherrschen und die Regeln der neuen Welt einzuhalten, denn die Gesellschaft der Untoten unterliegt einem strengen Gesetzbuch, der Daima.

Die vier noch in Europa existierenden Vampirfamilien, die aristokratischen Nobrementes, die kriegerischen Loitadoren, die kunstliebenden Kala und die verschlagenen Mizera haben sich ihr untergeordnet, um ihre friedliche Koexistenz zu sichern. Um die unbemerkte Existenz der Vampire unter den Menschen zu schützen, sind die Gesetze
der Daima vielfältig und die Blutjagd nur einer der drakonischen Strafen, die all denjenigen droht, die diese nicht befolgen. Ohne alle diese Regeln zu kennen und in ihren verwirrenden Gefühlen gegenüber Almahr gefangen, muss Alice bereits kurz nach ihrer Verwandlung eine wichtige gesellschaftliche Zusammenkunft aller Vampirfamilien überstehen, bei dem sie auch auf ihre neuen Familienmitglieder trifft.

Almahrs umsichtiger und gerechter Blutvater Regus bekleidet als Predict ein ranghohes Amt und richtet zusammen mit seiner grazilen und beherzten Gefährtin Teresia diese Treffen in ihrem Anwesen in Prag aus. Die gesellschaftliche Etikette, die es dabei zu wahren gilt, ist eine Tortur und das vor allem, wenn man als Tochter eines Bergbauern aufgewachsen ist. So tritt Alice ein ums andere Mal ins Fettnäpfchen und vor allem mit der selbstsüchtigen Ophelia gerät sie schnell aneinander. Diese fühlt sich um Almahrs Zuwendung gebracht und sorgt mit hinterlistigen Bemerkungen dafür, dass Alice glaubt, nur aus einer von Almahrs widersinnigen Launen heraus verwandelt worden zu sein. Im Effekt, getrieben von Wut und Enttäuschung, konfrontiert sie ihn damit, ohne dabei zu ahnen, dass unliebsame Mithörer so erfahren, dass er sie ohne ihre Zustimmung „bekehrte“.

Laut der Daima ein folgenschweres Vergehen für das Almahr dreihundert Jahre mit einem Pflog in der Brust eingemauert werden soll. Almahr entkommt seiner Bestrafung nicht, aber Alice kann ihn mit der Hilfe eines listigen Plans und seines besten Freundes Jayrim befreien. Doch diese Befreiung hat einen hohen Preis, denn Almahr und sie müssen Europa verlassen, damit niemand der anderen Clans erfährt, dass sie getäuscht worden sind. Die Flucht scheint zu gelingen, aber sie haben die Rechnung ohne den Clan der Mizera gemacht. Die rachsüchtigen Zwillinge Collum und Thisseas tauchen wie aus dem nichts aus, entführen die beiden in ein altes Sanatorium und ohne Hoffnung, der teuflischen Falle der Zwillinge zu entkommen, sieht es so aus, als würden Almahr und Alice doch noch ein
schreckliches Ende im Licht der Sonne erfahren.

Doch wieder einmal zahlt sich Freundschaft aus.
Der Menschenjunge Olek, den Alice zuvor aus einem Verlies im Keller von Regus Haus befreien konnte, rettet die beiden buchstäblich in letzter Sekunde. Aber noch sind sie nicht in Sicherheit, denn zusammen mit einem alten Diener des Hauses Finandes, der sich als Verräter entpuppt, jagen die Zwillinge Alice, Almahr und Olek erbarmungslos durch die Ruinen des Sanatoriums.

Olek wird dabei schwer verletzt und nur Vampirblut kann ihn noch retten. Doch dafür bleibt keine Zeit, denn die Zwillinge spüren sie auf. Ein harter Kampf entbrennt, bei dem es nicht gut für Almahr und Alice aussieht. Nur mit der Hilfe von Jayrim, der die Suche nach seinen Freunden nie aufgegeben hat, können die Zwillinge endgültig besiegt werden. Beide werden gepfählt und in einem geheimen Kellerraum von Almahr, Alice und Jayrim versteckt.

Dank des Blutes von Almahr wird Olek doch noch gerettet und in einen Ghoul verwandelt. Durch die Verwandlung kann er die Vampire in einer halsbrecherischen und gefährlichen Fahrt über den Fluss, vor dem Clan der Mizeras und der Sonne schützen und aus dem Sanatorium zum wartenden Schiff bringen. Von dort beginnt die Reise in die Neue Welt.

 


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