Die Entstehung der “Chronicles of Gods” – von der Idee zur Romanserie

Entstehung der Chronicles of GodsWie kam es zur Entstehung der High-Fantasy-Serie „Chronicles of Gods“? Die Serie über eine berauschende Welt voller Götter, Magie und Intrigen besteht aus 6 Bänden mit insgesamt ca. 2400 Seiten – da kann man tief in dunkle Tempel, markante Burgen oder von üblen Wesen beherrschte Wälder eintauchen und gebannt den Wegen der Magierin, der Prinzessin, des Soldaten, der Priesterinnen und Banditen folgen. Über 20 Jahre hat Anke Unger an dieser Reihe geschrieben.

„Am Anfang hatte ich nur die Hauptfigur Areshva im Kopf“, erinnert sich die Autorin. „Sie war eine Fantasiefigur, die ich schon als Kind erfunden habe und für die ich mir jeden Abend, wenn ich im Bett lag, Geschichten ausdachte, die viel toller waren als die Filme, die ich vorher im Fernsehen geschaut hatte. Geschichten, mit denen ich meine Angst vor der Dunkelheit und vor den gruseligen Bildern, die mir dann immer kamen, gut vertreiben konnte. Eines Tages dachte ich mir plötzlich: Schreib die Geschichten doch einfach mal auf!“

Entstehung der Chronicles of Gods

Warum schreiben?

Umberto Eco hat einmal gesagt, er hätte sein Buch „Der Name der Rose“ nur geschrieben, weil er den drängenden Wunsch verspürt hätte, einen Mönch zu vergiften. Wie war das bei dir, Anke? Hattest du etwa ein ähnliches Bedürfnis?

Anke Unger: „Ich habe Areshvas Geschichte aus dem Bedürfnis heraus geschrieben, ein anderer Charakter sein zu wollen als ich bin: Rebellisch, temperamentvoll, mächtig, schwarzhaarig und mutig!“

Als Anke allerdings anfing zu schreiben, merkte sie schnell, dass es viel leichter ist, Bilder in ihrem Kopf herumflattern zu lassen, als sie in Worte zu fassen. Bilder brauchen keine Struktur, keinen Spannungsbogen, die Geschichte braucht beides und noch hundert andere Dinge mehr. Und dennoch: Innerhalb von vier Wochen schrieb sie den Entwurf eines Manuskripts auf 60 DIN A 4 Seiten nieder.

Anke Unger: „Ich war unfassbar stolz über mein Werk.“

 


 
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Bilder „Entstehung der Chronicles of Gods“: © Anke Unger
 

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